{"id":1409,"date":"2021-09-13T09:39:17","date_gmt":"2021-09-13T09:39:17","guid":{"rendered":"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/?page_id=1409"},"modified":"2023-10-04T10:44:27","modified_gmt":"2023-10-04T10:44:27","slug":"otto-berg-erinnerungen-1929-1945","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/otto-berg-erinnerungen-1929-1945","title":{"rendered":"Otto Berg &#8211; Erinnerungen 1929-1945"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/erinnerungen29-45_2021.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1346 size-large\" src=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_001029-2-722x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"722\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_001029-2-722x1024.jpg 722w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_001029-2-212x300.jpg 212w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_001029-2-768x1089.jpg 768w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_001029-2-1083x1536.jpg 1083w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_001029-2-1444x2048.jpg 1444w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_001029-2.jpg 1732w\" sizes=\"(max-width: 722px) 100vw, 722px\" \/><\/a><\/p>\n<h5 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Ein Kapitel aus dem Buch: &#8222;Erinnerungen 1929 &#8211; 1945&#8220; von Otto Berg, Jahrgang 1929, aus Alterk\u00fclz bei Kastellaun im Hunsr\u00fcck.<\/span><\/h5>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Dieser wurde als 15j\u00e4hriger Hitlerjunge des &gt;Gaues Moselland&lt; 1944 Notdienstverpflichtet und musste Ende 1944 Dienst am Westwall\/H\u00f6ckerlinie bei Otzenhausen, sowie an der Eisenbahnbr\u00fccke in Nonnweiler leisten. Da Otto Berg w\u00e4hrend dieser Zeit Tagebuch f\u00fchrte, sind seine Erlebnisse sehr detailliert und aufschlussreich. Sie reichen bis zum Aufenthalt im amerikanischen Kriegsgefangenenlager auf den Rheinwiesen bei Ingelheim, bis hin zu seiner Heimkehr in den Hunsr\u00fcck.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\"><span style=\"font-size: 20px;\">Im Kapitel: &#8222;Am Westwall!&#8220;, schildert er seine Erlebnisse in Nonnweiler.<\/span>\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<h6><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Am Westwall!<\/span><\/h6>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Seit 1940, als der Frankreich Krieg beendet war, war der Westwall ja \u00fcberfl\u00fcssig. Es wurde nicht mehr viel an ihm instand gehalten. Das \u00e4nderte sich schlagartig, als die Amerikaner 1944 in der Normandie landeten und in Richtung Deutschland vorr\u00fcckten.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Ab Sp\u00e4tjahr 1944 wurden ganze Brigaden von Volkssturmm\u00e4nnern (bis 60 Jahre) mobilisiert und zum Westwall verfrachtet. Sie mussten Sch\u00fctzengr\u00e4ben ausheben und MG Stellungen bauen. Am ersten Tag im Dezember kam Otto Heinz &#8211; der inzwischen auf dem Standort in Kastellaun die Stelle von Hermann Wickert, der nun Soldat war, eingenommen hatte &#8211; zu mir und sagte. \u201eDu musst \u00fcbermorgen zum Westwall!&#8220;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Am n\u00e4chsten Tag besorgte ich mir das N\u00f6tigste, was man zum t\u00e4glichen Gebrauch haben musste. Tags darauf ging es mit dem ersten Zug nach Simmern, wo sich schon eine Menge Personen eingefunden hatten, von denen ich viele kannte. Wir stiegen um, in den Zug nach Hermeskeil. Zu der Zeit war die Strecke nach dem Bahnhof noch befahrbar, was wenige Wochen sp\u00e4ter nicht mehr m\u00f6glich war.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Am 13.1.45 wurde n\u00e4mlich das Gleisdreieck bombardiert. 36 schwere Bomben wurden abgeworfen. Richtige Volltreffer landeten sie nicht, aber die Strecke war doch stark besch\u00e4digt. Zwischen Bahnhof und Tunnel am Bergschl\u00f6sschen war sie nicht mehr befahrbar. Dort musste aus- und eingestiegen werden. Hermeskeil war der Ort, an dem wir uns melden mussten. Einige Hundert vom Jahrgang 28 und 29 aus der ganzen Gegend kamen hier zusammen und wurden zu ihren Einsatzorten eingeteilt. 80 Mann wurden nach Nonnweiler abkommandiert, zu denen auch ich geh\u00f6rte. Arbeitskleidung mussten wir mitbringen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Ein paar verwundete Soldaten, die nicht mehr an die Front konnten, holten uns ab. Sie waren nun unsere Vorgesetzten. Wir mussten antreten und marschierten mit lautem Gesang nach Nonnweiler. Die Entfernung betrug etwa 8 km. Dort angekommen wurden wir in einem gro\u00dfen, mit Stroh ausgelegten Saal, in dessen Mitte ein gro\u00dfer S\u00e4gemehlofen stand, untergebracht. Jeder Einzelne erhielt eine Decke, um uns im Strohlager zudecken zu k\u00f6nnen. Von den etwa 4 Soldaten, die f\u00fcr uns zust\u00e4ndig waren, wurden wir in Arbeitsgruppen eingeteilt. Die Plumpsklos befanden sich au\u00dfen neben dem Saal. Als Waschgelegenheit diente ein einziges kleines Sp\u00fclbecken im Flur vor dem Saal. Dort staute sich morgens alles, nur wenige kamen an die Reihe. Abends, wenn wir verdreckt von der Arbeit kamen, musste man oft stundenlang warten, bis man an die Reihe kam. Auf einer Seite des riesengro\u00dfen Saales standen Tische und B\u00e4nke zum Einnehmen der Mahlzeiten.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Am n\u00e4chsten Morgen ging es zum ersten Arbeitseinsatz. Nachdem wir unsere Arbeitsger\u00e4te empfangen hatten (\u00c4xte und S\u00e4gen). Zogen wir mit Gesang Richtung Otzenhausen. Bald sahen wir die ersten H\u00f6ckerlinien (sie waren 1938 &#8211; 39 errichtet worden). Hier wurde Halt gemacht und wir bekamen die Arbeit, die wir zu verrichten hatten, erkl\u00e4rt.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Etwa 20 m diesseits der H\u00f6ckerlinien hatte der Volkssturm kurze Zeit vorher Sch\u00fctzengr\u00e4ben ausgehoben. Darin sollten die Soldaten mit den Panzerf\u00e4usten und Maschinengewehren Stellung nehmen. F\u00fcr deren Tarnung und Deckung sollten wir sorgen. Pf\u00e4hle und Draht wurden uns ausgeh\u00e4ndigt. Direkt vor den Sch\u00fctzengr\u00e4ben schlugen wir die Pf\u00e4hle im Abstand von etwa 8-10 m ein. Zwischen den einzelnen Pf\u00e4hlen spannten wir zirka 4 Reihen Draht. Unsere Hauptbesch\u00e4ftigung war nun alle Sorten von Reisig dazwischen zu stecken, was zur Tarnung dienen sollte, damit die einzelnen Stellungen von den anr\u00fcckenden Panzern und der Infanterie nicht erkannt werden sollten. Eine Abordnung von uns war immer unterwegs, um im Wald oder in den Hecken, f\u00fcr den ben\u00f6tigten Nachschub an Reisig zu sorgen. Das war unsere Arbeit in den knapp 3 Wochen, in denen wir dort eingesetzt waren. In dieser Zeit hatten wir die ganze Strecke zwischen Nonnweiler und Otzenhausen noch etwas weiter fertiggestellt.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Unser gesamter Tagesablauf sah so aus: Etwa um 6 Uhr war wecken und anschlie\u00dfend Fr\u00fchst\u00fcck mit Kommissbrot, Marmelade und Butterersatz (Margarine?). Da zum Waschen f\u00fcr so viele Personen ja keine M\u00f6glichkeit bestand, marschierten wir noch im Dunkeln mit lautem Gesang ab zum Einsatzort. Jeden Mittag bekamen wir von einer Feldk\u00fcche gekochten Eintopf, den wir aus einer Blechsch\u00fcssel auf der Baustelle einnahmen. Um 4 Uhr etwa war Feierabend, mit Gesang ging es wieder ins Quartier zur\u00fcck. Dort hatten wir etwa 1 Std. Zeit uns zu reinigen und zu waschen.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Um 6 Uhr war 1 Std. lang politischer Unterricht angesagt, der sich \u201eVolksb\u00fcrgerkunde&#8220; nannte. Doch der Feldwebel, der ihn abhielt, hatte das in ein paar Minuten erledigt. Die restliche Zeit verbrachten wir mit dem Ein\u00fcben von Marschliedern. Musik war sein Leben. Die Hauptlieder, die wir ein\u00fcbten und jeden Tag mehr als zehnmal sangen, waren: \u201eUnter Erlen steht ne M\u00fchle&#8220; und \u201e0 du sch\u00f6ner Westerwald&#8220;. So ging das Tag vor Tag mit dem perfekten Ein\u00fcben der Lieder. Dies alles fand in unserem Strohlager im Saale statt. Nach kurzer Zeit waren wir die Sache mit dem \u00dcben der Lieder so leid, dass wir anfingen zu murren. Dabei hatte er mich entdeckt, kam auf mich zu und schrie mich an: \u201eJetzt will ich mal sehen, ob du so gut singen kannst wie meckern.&#8220; Ich musste ihm etwas vorsingen. Das musste schiefgehen. In der Schule hatte ich bei Musik immer mangelhaft stehen. Und so sang ich ihm noch bewusst schlechter, als ich in Wirklichkeit konnte. Er schrie, ich solle das Maul richtig aufmachen beim Singen. Daraufhin konterte ich und fragte: \u201eIst das Singen so wichtig, um noch den Krieg zu gewinnen?&#8220; Unser Disput ging noch einige Zeit hin und her. Meine Kameraden kitzelten sich innerlich dar\u00fcber, durften es sich aber nicht anmerken lassen. Seitdem hatte ich es bei ihm verschissen. Aber, Gott sei Dank, war er im Gel\u00e4nde nicht dabei. Nach dem Krieg, wenn mich einer meiner Kumpels von damals traf, lachten wir nochmals dar\u00fcber.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Etwa um 7 Uhr gab es das Abendessen mit etwas Hartwurst, K\u00e4se, gen\u00fcgend Brot und Tee. Es war uns freigestellt, noch bis 10 Uhr ins Dorf zu gehen. Um Punkt 10 Uhr mussten alle zur\u00fcck sein.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">In einem Nachbardorf waren auch die Jungen vom HJ-Straflager Stahleck untergebracht. Sie mussten schwere Arbeit verrichten und wurden dazwischen arg schikaniert. Eines Morgens h\u00f6rten wir, kurz nachdem wir aufgestanden waren, lautes Befehlsgebr\u00fclle neben unserem Saal. Wir wurden hinausbefohlen um zu sehen, wie es uns ergehen w\u00fcrde, wenn wir nicht gehorchten. Sie mussten mit \u201eHinlegen und Aufstehen&#8220; sich im Dreck rumw\u00e4lzen. Obwohl es noch nicht richtig hell war, erkannte ich sofort einen von ihnen. Sie waren zur Strafe ganz kahl geschoren und hatten keine Kopfbedeckung. Zur Umwelt durften sie keinerlei Kontakt aufnehmen. Derjenige, den ich erkannte, war Kurt Wickert aus Reich. Er hatte mich auch erkannt. Ich wusste, dass ich mit ihm nichts sprechen durfte, um ihm keine zus\u00e4tzlichen Unannehmlichkeiten zu bereiten. So winkten wir uns einige Male verstohlen zu, w\u00e4hrend sie zur Abschreckung vor unseren Augen schikaniert wurden. Kurt Wickert heiratete nach dem Krieg nach Klosterkumbd. Er war der Schwiegervater von Manfred Schulz, der von der Osterk\u00fclzm\u00fchle stammt. Wenn ich ihn in sp\u00e4teren Jahren traf, erw\u00e4hnte er nichts von der Sache, da es ihm vielleicht peinlich war. Ich fragte ihn deshalb auch nicht. So wei\u00df ich bis heute nicht, was damals vorgefallen war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Eines Morgens, als wir kurz vor Otzenhausen an unserer Arbeitsstelle ankamen, hielt einer in Offiziersuniform, hoch zu Rosse auf einem kleinen H\u00fcgel und beobachtete mit einem Fernglas das Geschehen. Als ich an ihm vorbeikam, sah ich mit Verwunderung, dass es unser Standortf\u00fchrer in Kastellaun, Leutnant Heinz Prinz, war. Einige Wochen vorher hatten wir noch Sonntagvormittags im Hotel Knebel Karten gespielt. Er wurde von Kastellaun an den Westwall versetzt, wo er die Leitung \u00fcber einen gro\u00dfen Bezirk hatte, ein Teil davon betraf auch Nonnweiler (Gustav Peuter kam wieder von Laubach nach Kastellaun). Ich machte mich bemerkbar, er stieg vom Pferd und kam zu mir. Er sch\u00fcttelte mir die Hand, was meine Kameraden mit Erstaunen wahrnahmen. Ihnen gegen\u00fcber war ich m\u00e4chtig stolz. Wir unterhielten uns \u00fcber alles M\u00f6gliche, dabei fragte er mich auch, wie es mir hier gefiele. Ich begann zu erz\u00e4hlen, auch von dem geflappten (bescheuerten) Gesangsunterricht, den wir jeden Tag \u00fcber uns ergehen lassen mussten, auch \u00fcber unser enges Lager, in dem es ja nachts lausig kalt war, es war ja einige Wochen vor Weihnachten. Er \u00e4u\u00dferte sich nicht gro\u00df dazu und sch\u00fcttelte nur den Kopf.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Abends kehrten wir zur\u00fcck ins Lager. Umgehend wurden wir mit 5 Mann ins B\u00fcro befohlen. Es wurde uns mitgeteilt, dass wir in ein anderes Quartier umziehen m\u00fcssten. Es waren folgende Kumpels: Fritz Menk aus Klosterkumbd (ein Cousin von Hermann Wickert), Kurt Kunz aus Klosterkumbd (er war damals vom Schmied Rudolf Kunz angenommen. Vorher und nachdem er vollj\u00e4hrig war, trug er seinen Geburtsnamen Kurt Kremski), Otto L\u00f6hr aus Klosterkumbd (der dorthin evakuiert war), Walter Emmel aus Kisselbach und ich. Wir packten noch am selben Abend unsere sieben Sachen und zogen in unser neues Quartier.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Die Besitzer des Hauses waren, wie die meisten Nonnweilerer, evakuiert. Es war ein sch\u00f6nes gro\u00dfes Haus, kurz vor dem Krieg erbaut. Das Haus* stand in unmittelbarer N\u00e4he der gro\u00dfen Bahnbr\u00fccke, \u00fcber die der Verkehr von Hermeskeil in Saarland f\u00fchrte. Von den vielen Bomben, die auf die Br\u00fccke geworfen wurden, sie aber nicht trafen, war das Haus leicht besch\u00e4digt, alle Fenster kaputt, mit Brettern zugenagelt. Da die Strecke an anderer Stelle zerbombt war, haben wir keinen Bombenangriff w\u00e4hrend unserer Anwesenheit bis Weihnachten mehr erlebt. Auch w\u00e4hrend unserer Arbeit wurden wir von keinen Tieffliegern angegriffen. Sie schwirrten zwar mehrmals am Tage \u00fcber uns herum, sodass wir Deckung suchen mussten, aber angegriffen wurden wir nicht. In dem Haus hatten wir ein leerstehendes, gro\u00dfes Zimmer zur Verf\u00fcgung. Schlafen mussten wir auch auf dem Fu\u00dfboden. Ob wir auf Stroh oder auf Decken lagen, ist in meinem Ged\u00e4chtnis nicht haften geblieben. Ein kleiner Ofen stand auch im Zimmer. Da im Keller genug Holz vorhanden war, lagen wir sch\u00f6n warm. Wurden wir tags\u00fcber nass, konnten wir abends unsere Kleider trocknen. Nur die Mahlzeiten mussten morgens und abends weiter im Saal eingenommen werden. Aber sonst war der Unterschied wie Tag und Nacht. Meine Kumpels r\u00e4tselten, warum wir als einzige so ein gutes Quartier bekommen h\u00e4tten. Ich konnte es mir ja denken, sagte ihnen aber nichts, um nicht als \u201eRadfahrer&#8220; dazustehen.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">\u00dcbrigens, Heinz Prinz sah ich erst nach dem Krieg in seinem Textilgesch\u00e4ft in Simmern wieder. In der schlechten Zeit nach dem Krieg hatte man eine Kleiderkarte, auf die man nur sehr wenig bekam. Ich erhielt zus\u00e4tzlich von ihm manches Kleidungsst\u00fcck, das ich im K\u00e4mmerchen neben dem Laden anprobieren musste. Er verpackte es mir dort, sodass auch sein eigenes Personal es nicht sehen sollte. Nach der W\u00e4hrungsreform leitete Heinz Prinz sein zweites Textilgesch\u00e4ft in Kirchberg. Die Filiale in Simmern leitete ein schon in jungen Jahren ergrauter Herr Klein aus Heinzenbach. Gegen ihn spielte ich um 1950 Fu\u00dfball. Er war Mittell\u00e4ufer der SV Heinzenbach-Reckershausen. Durch ihn hielt ich noch etwas Verbindung mit Heinz.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Abwechselnd mussten immer ein paar Mann von uns f\u00fcr Kartoffeln, die f\u00fcr den Eintopf der Feldk\u00fcche bestimmt waren, sorgen. Einmal war ich auch an der Reihe. Fr\u00fchmorgens zogen wir mit einer Karre, Kreuzhacke und einem Spaten aus. Die Kartoffeln standen noch alle in den \u00c4ckern, da deren Besitzer ja evakuiert waren. Mit dem Spaten bekamen wir nur wenige raus, da der Boden ja gefroren war, sodass wir die Hacke benutzen mussten. Zu Hause angekommen war es auch unsere Aufgabe, die Kartoffeln zu sch\u00e4len (was ich noch nie getan hatte). Sie gaben dem Eintopf einen s\u00fc\u00dfen Geschmack.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Direkt neben dem Haus, in dem wir jetzt wohnten, befand sich ein kleiner Laden (Lebensmittelgesch\u00e4ft von Josef Kolling, das Gesch\u00e4ft wurde noch bis Anfang der siebziger Jahre von seiner Tochter Mathilde Roth, geb. Kolling neben dem Gesch\u00e4ft im Dorf, im Hause der Volksbank, welches von Sohn Erich Kolling gef\u00fchrt wurde betrieben.), in dem es noch viel Krimskrams zu kaufen gab. Wir hatten fast alle Lebensmittelkarten von zu Hause mitbekommen, da sie dort nicht ben\u00f6tigt wurden, weil wir ja Landwirtschaft hatten. Auf die gab es zwar nicht so viel wie auf die f\u00fcr Normalverbraucher, aber f\u00fcr ein St\u00fcck Wurst oder so was langte es doch manchmal. Auch Bleistifte, Briefpapier und Briefmarken sowie Kriegsheftchen f\u00fcr 20 Pf. gab es in dem Gesch\u00e4ft zu kaufen. Deren Betreiber geh\u00f6rten zu den wenigen, die noch in Nonnweiler lebten. Ob ich mal nach Hause geschrieben habe, wei\u00df ich nicht mehr. Der Vorsatz war jedenfalls da.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Eines Nachts wurden wir geweckt. Angeblich waren feindliche Luftlandetruppen hinter den deutschen Linien abgesetzt worden. Unser ganzer Verein trat vor der Bahnbr\u00fccke, die gef\u00e4hrdet schien, an und wir wurden in Gruppen zu je 2 Mann eingeteilt, um die ganze Gegend nach etwas Verd\u00e4chtigem abzusuchen und sofort zu melden, wenn uns etwas auffiel. Da wir ja keine Waffen hatten, konnten wir ja sonst nicht viel tun. Zu mir kam Johannes Hummerich aus Mengerschied, der nach dem Krieg mit seinen Schie\u00dfbuden von Kirmes zu Kirmes zog. Doch er legte sich sogleich in einen Hausflur zum Schlafen. Da wir ja laufend kontrolliert wurden, musste ich f\u00fcr ihn kohlen (l\u00fcgen) und sagte: Er w\u00e4re einen Klo zum Austreten suchen. Kurze Zeit sp\u00e4ter wurde die Aktion abgebrochen, weil es ein Fehlalarm war. Wenn es nachts windstill war, h\u00f6rten wir in der Ferne die Sch\u00fcsse der Artillerie.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Eines Tages kam noch einmal einer mit ein paar Stahleckern an uns vorbei. Er war ein ganz klein gewachsener HJ-F\u00fchrer, der mit seinen gro\u00dfen Stiefeln, die ihm bis an die Knie gingen, aussah wie der gestiefelte Kater. Eine gro\u00dfe dicke Sch\u00fctzenschnur hing ihm von den Schultern bis an den Bauch. Er hatte eine schrille laute Stimme wenn er seine Befehle gab. Einige Monate sp\u00e4ter sollten wir zu Schicksalsgenossen werden. Ich werde noch viel \u00fcber ihn berichten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Am 23.12.1944 wurden wir, da wir mit unserer Arbeit fertig waren, und alles getarnt war, vor dem Weihnachtsfest entlassen. Mitsamt unserer wenigen Habe marschierten wir nach Hermeskeil. Von hier aus fuhren wir mit dem Zug nach Simmern. Unterwegs im Zug traf ich Alfred Sch\u00e4fer, der in einem anderen Ort am Westwall war. Alfred Sch\u00e4fer stammte von der Braunem\u00fchle (heute Junkersm\u00fchle) bei Michelbach. Wir machten uns zu Fu\u00df auf den Heimweg. Da wir seit dem fr\u00fchen Morgen nichts mehr gegessen hatten, kehrten wir bei seinen Verwandten in Keidelheim ein. Obwohl es schon sehr sp\u00e4t war, kamen wir noch gerade rechtzeitig zum Abendessen. Es war bei der Familie Hilgert in Keidelheim. An einem sehr langen Tisch in ihrer K\u00fcche sa\u00dfen aufgereiht wie die Orgelpfeifen ihre 9 Kinder (fast lauter Jungen). Hubert wohnt mit seiner Familie noch in ihrem Haus, Friedhelm wohnt in K\u00fcmbdchen und war dort jahrelang B\u00fcrgermeister. Reinhold, der J\u00fcngste, ist nach Reich verheiratet. In den 70er Jahren arbeiteten wir zusammen bei der Firma Wust. Er war ein guter Kumpel von mir. Sp\u00e4ter arbeitete er bei der Bundeswehr in Kastellaun. Seine Tochter ist mit Metzger Braun aus Buch verheiratet. Am Tisch sa\u00dfen noch Mutter und Vater Hilgert. Er war ein auf dem ganzen Hunsr\u00fcck bekannter Pferdeh\u00e4ndler. Seine Frau stammte von der Taubenm\u00fchle und war eine Tante von Alfred Sch\u00e4fer.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">Am Kopfende des Tisches thronte \u00fcber allen der alte Gro\u00dfvater Hilgert (ob die Gro\u00dfmutter noch lebte, wei\u00df ich nicht mehr). Nachdem wir alle unsere Pl\u00e4tze eingenommen hatten, begann er mit einem langen Brotmesser f\u00fcr alle das Brot zu schneiden. F\u00fcr so viele Personen dauerte es seine Zeit. Da er ein sehr frommer Mann war, sprach er vor dem Essen noch ein l\u00e4ngeres Gebet. W\u00e4hrend des Essens durfte kaum gesprochen werden. Es war mit das feierlichste Mahl, das ich jemals eingenommen habe. Anschlie\u00dfend machten Alfred und ich uns auf den Weg nach Hause. Das Kapitel Westwall war nun beendet.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px;\">* Ich glaube es handelte sich um das Haus der Familie Breidenstein. Es stand unmittelbar unterhalb des Hanges wo heute die Eisenbahnstra\u00dfe beginnt. Herbert und Helmbert Bautz wollten es nach dem Krieg f\u00fcr sich wieder aufbauen, sie hatten die Backsteine schon von altem M\u00f6rtel befreit, erhielten sp\u00e4ter aber keine Baugenehmigung, da die Stra\u00dfe dort entlang gef\u00fchrt wurde. Die Frau von Otto Menger im Drosselweg war eine geborene Breidenstein, sie und ihre zwei Br\u00fcder stammten aus diesem Haus. Die beiden Br\u00fcder kamen bis in die neunziger Jahre noch oft auf Besuch nach Nonnweiler. Sie kamen oft zu uns ins Restaurant zum Essen, dabei unterhielten sie sich Ausgiebig mit meiner Gro\u00dftante Tilly Holobirek, geb. Lauer \u00fcber alte Zeiten.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-3132 aligncenter\" src=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/CCI_001708-2-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"603\" height=\"807\" srcset=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/CCI_001708-2-224x300.jpg 224w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/CCI_001708-2-765x1024.jpg 765w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/CCI_001708-2-768x1028.jpg 768w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/CCI_001708-2.jpg 913w\" sizes=\"(max-width: 603px) 100vw, 603px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\"> Auf diesem Foto kann man das Haus der Familie Breidenstein, welches sich unmittelbar unterm Hammerberg befand noch sehen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1344\" style=\"width: 618px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1344\" class=\"wp-image-1344 size-full\" src=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000761-2.jpg\" alt=\"\" width=\"608\" height=\"970\" srcset=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000761-2.jpg 608w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000761-2-188x300.jpg 188w\" sizes=\"(max-width: 608px) 100vw, 608px\" \/><p id=\"caption-attachment-1344\" class=\"wp-caption-text\">Zerst\u00f6rungen durch die Luftangriffe der Alliierten auf unser Dorf<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Text-Quelle: <a href=\"http:\/\/ob29-45.de\">http:\/\/ob29-45.de<\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/schule\" class=\"su-button su-button-style-default\" style=\"color:#FFFFFF;background-color:#ffc13b;border-color:#cc9b30;border-radius:8px\" target=\"_self\"><span style=\"color:#FFFFFF;padding:0px 22px;font-size:17px;line-height:34px;border-color:#ffd476;border-radius:8px;text-shadow:none\"> Weiter<\/span><\/a>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table style=\"width: 90.66965320151387%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 26.799007444168733%;\">&nbsp;<\/p>\n<ul id=\"menu-mega-main\" class=\"menu\"><li id=\"menu-item-1679\" class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-has-children menu-item-1679\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wappen\">\u00dcber Nonnweiler<\/a>\n<ul class=\"sub-menu\">\n\t<li id=\"menu-item-996\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-996\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wappen\">Das Wappen<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1008\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1008\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/entstehung\">Entstehungsgeschichte<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1250\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1250\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/gemeindegeschichte\">Geschichte des Ortes<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1267\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1267\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/mittelalterliche-besitzverhaeltnisse\">Mittelalterliche Besitzverh\u00e4ltnisse<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1266\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-has-children menu-item-1266\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/stockbauern-und-stockgueter\">Stockbauern &#038; Stockg\u00fcter<\/a>\n\t<ul class=\"sub-menu\">\n\t\t<li id=\"menu-item-2068\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2068\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/landwirtschaft-ackerbau\">Landwirtschaft &#038; Ackerbau<\/a><\/li>\n\t\t<li id=\"menu-item-2069\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2069\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/bauernstand\">Bauernstand<\/a><\/li>\n\t\t<li id=\"menu-item-2165\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2165\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/muehlen-in-nonnweiler\">M\u00fchlengeschichte<\/a><\/li>\n\t<\/ul>\n<\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1540\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-has-children menu-item-1540\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/hauszeichen\">Hauszeichen<\/a>\n\t<ul class=\"sub-menu\">\n\t\t<li id=\"menu-item-1265\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1265\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/alt-nonnweiler\">Wer wohnte wo?<\/a><\/li>\n\t<\/ul>\n<\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1027\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-has-children menu-item-1027\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/kriegsgeschichte\">NS Zeit 1933-1945<\/a>\n\t<ul class=\"sub-menu\">\n\t\t<li id=\"menu-item-2469\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2469\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/gefallene-vermisste-in-weltkriegen\">Gefallene &#038; Vermisste beider Weltkriege<\/a><\/li>\n\t\t<li id=\"menu-item-1413\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1413\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/otto-berg-erinnerungen-1929-1945\">Otto Berg \u2013 Erinnerungen 1929-1945<\/a><\/li>\n\t<\/ul>\n<\/li>\n\t<li id=\"menu-item-4069\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-has-children menu-item-4069\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/die-franzosen\">Einmarsch der Amerikaner &#038; Die Franzosen als Besatzungsmacht<\/a>\n\t<ul class=\"sub-menu\">\n\t\t<li id=\"menu-item-4079\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-4079\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wiedervereinigung\">Wiedervereinigung mit Deutschland<\/a><\/li>\n\t<\/ul>\n<\/li>\n\t<li id=\"menu-item-2043\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-has-children menu-item-2043\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/schule\">Kindergarten &#038; Schule<\/a>\n\t<ul class=\"sub-menu\">\n\t\t<li id=\"menu-item-2494\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2494\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/fotos-kindergarten\">Spass im Kindergarten<\/a><\/li>\n\t\t<li id=\"menu-item-2042\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2042\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/klassenfotos\">Klassenfotos<\/a><\/li>\n\t<\/ul>\n<\/li>\n\t<li id=\"menu-item-2650\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2650\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/lichterkette\">Lichterkette f\u00fcr den Frieden<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1015\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1015\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/geographie\">Geographie &#038; Geologie<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li id=\"menu-item-1680\" class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-has-children menu-item-1680\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/article\">Ortsansichten<\/a>\n<ul class=\"sub-menu\">\n\t<li id=\"menu-item-631\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-631\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/article\">Alt Nonnwella auf Postkarten<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-744\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-744\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/50er\">50er<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-743\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-743\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/60er\">60er<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-742\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-742\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/70er\">70er bis heute<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1095\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1095\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/vom-urlaubs-zum-kurort\">Erste Schritte zum Fremdenverkehrsort<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1815\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1815\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/kurhaeuser\">Kurh\u00e4user<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li id=\"menu-item-1681\" class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-has-children menu-item-1681\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/geschichte\">Kirchliches<\/a>\n<ul class=\"sub-menu\">\n\t<li id=\"menu-item-585\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-585\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/geschichte\">Geschichte<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-629\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-629\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/innenansicht\">Innenansicht<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-584\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-584\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/brand-und-wiederaufbau\">Brand &#038; Wiederaufbau<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-583\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-583\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/fronleichnamsfest\">Fronleichnamsfest<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-581\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-581\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/primizen\">Primizen<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-801\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-801\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/100-jahrfeier\">Feierlichkeiten<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1033\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1033\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/pastoere-in-nonnweiler\">Past\u00f6re in Nonnweiler<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-582\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-582\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/in-schweren-jahren\">In schweren Jahren<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-3269\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-3269\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/messdiener\">Me\u00dfdiener<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-2649\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2649\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/klepperkinder\">Klepperkinder<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li id=\"menu-item-1682\" class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-has-children menu-item-1682\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/ortsverein\">Vereine &#038; Gewerbe<\/a>\n<ul class=\"sub-menu\">\n\t<li id=\"menu-item-2217\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-has-children menu-item-2217\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/ortsverein\">Ortsvereine<\/a>\n\t<ul class=\"sub-menu\">\n\t\t<li id=\"menu-item-2996\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2996\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/ortsverein\">kath. Frauengemeinschaft<\/a><\/li>\n\t\t<li id=\"menu-item-2994\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2994\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/kolping-kapelle\">Kolping-Kapelle<\/a><\/li>\n\t\t<li id=\"menu-item-2861\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2861\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/hochwaelder-tennisclub-htc\">Hochw\u00e4lder Tennisclub HTC<\/a><\/li>\n\t<\/ul>\n<\/li>\n\t<li id=\"menu-item-2571\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2571\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/jaegerheim-beim-hedi\">J\u00e4gerheim (beim Hedi)<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-2651\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2651\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/central-filmtheater\">Central-Filmtheater<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li id=\"menu-item-1683\" class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-has-children menu-item-1683\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/schinderhannes\">Erz\u00e4hlungen<\/a>\n<ul class=\"sub-menu\">\n\t<li id=\"menu-item-1040\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1040\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/schinderhannes\">Schinderhannes<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1042\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1042\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/die-stockbauern-und-die-einspaennigen\">Die Stockbauern und die Einsp\u00e4nnigen<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1041\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1041\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/fritze-michel\">Fritze Michel<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1365\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1365\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/vetter-fritz\">Vetter Fritz<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1414\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1414\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/fam-honecker\">Saarl\u00e4ndische Begegnung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li id=\"menu-item-1684\" class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-has-children menu-item-1684\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/medien\">Ausser der Reihe<\/a>\n<ul class=\"sub-menu\">\n\t<li id=\"menu-item-1025\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1025\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/medien\">Medien<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-4153\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-4153\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/drohnenaufnahmen\">Drohnenaufnahmen<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1523\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1523\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/seifenkistenrennen\">Seifenkistenrennen<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-3574\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-3574\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/archiv-bilder-des-monats\">Archiv \u2013 Bilder des Monats<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1920\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1920\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wegweiser-mit-geschichte\">Wegweiser mit Geschichte<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-3623\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-3623\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wer-weiss-es\">Wer wei\u00df es?<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul><\/td>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 72.20843672456576%;\">&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-2874 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/CCI_001489-2.jpg\" alt=\"\" width=\"580\" height=\"405\" srcset=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/CCI_001489-2.jpg 580w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/CCI_001489-2-300x209.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2877 aligncenter\" src=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/csm_Heimat_ist_Hunsrueck_Logo_c1c9a14c31.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"286\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Ein Kapitel aus dem Buch: &#8222;Erinnerungen 1929 &#8211; 1945&#8220; von Otto Berg, Jahrgang 1929, aus Alterk\u00fclz bei Kastellaun im Hunsr\u00fcck. Dieser wurde als 15j\u00e4hriger Hitlerjunge des &gt;Gaues Moselland&lt; 1944 Notdienstverpflichtet und musste Ende 1944 Dienst am Westwall\/H\u00f6ckerlinie bei Otzenhausen, sowie an der Eisenbahnbr\u00fccke in Nonnweiler leisten. Da Otto Berg w\u00e4hrend dieser Zeit Tagebuch f\u00fchrte, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1409","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1409","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1409"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1409\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3596,"href":"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1409\/revisions\/3596"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1409"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}