{"id":1016,"date":"2021-08-06T07:22:04","date_gmt":"2021-08-06T07:22:04","guid":{"rendered":"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/?page_id=1016"},"modified":"2023-11-10T16:41:50","modified_gmt":"2023-11-10T16:41:50","slug":"kriegsgeschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/kriegsgeschichte","title":{"rendered":"NS-Zeit 1933-1945"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Nationalsozialistische <\/span><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Zeit <\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">1933 bis 1945<\/span><\/h2>\n<h5 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Der II. Weltkrieg<\/span><\/h5>\n<p><strong><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;\">\u201eAls die Br\u00fccke zerbrach\u201c<\/span><\/strong><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">\u00a0<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Eine Erz\u00e4hlung aus den schlimmsten Tagen unseres Heimatdorfes Nonnweiler<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Von: Hans Josef Barth<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Vorwort<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">\u00a0<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Die letzten Monate des zweiten Weltkrieges brachten \u00fcber unser Dorf viel Leid und Sorgen. Durch unz\u00e4hlige Bomben, durch Granaten der amerikanischen Panzer und Bordwaffen-Beschuss feindlicher Flieger wurden nicht nur zahlreiche H\u00e4user zerst\u00f6rt oder stark besch\u00e4digt, es kamen auch vierzehn Mitb\u00fcrger, Zivilisten aus Nonnweiler, ums Leben.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Antonius Jost, der wohl ernsthafteste Heimatforscher aus unserm Dorf schreibt in einem Zeitungsartikel in der SZ vom 16.03.1956: \u201e In der Geschichte des Hochwalddorfes Nonnweiler kommt dem 16. M\u00e4rz 1945 eine besondere Bedeutung zu. Dieser Tag kennzeichnet hier mehr als die Abl\u00f6sung eines verhassten politischen Systems oder die Verl<\/span><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">egung der Frontzone eines modernen Krieges, die den Ort in das ruhigere und gefahrlosere Besatzungsgebiet des Siegers \u00fcberwechseln lie\u00df. An diesem Tag vollzog sich f\u00fcr die Ortschaft die Wende vom langsamen Vergehen ihrer d\u00f6rflichen Existenz zu neuem Leben. Was die amerikanischen Truppen bei ihrem Einmarsch in den Abendstunden dieses 16. M\u00e4rz 1945 vorfanden, war nur noch der Torso der einst so schmucken Gemeinde. In allen Nachbarorten lief gleich nach der Besetzung ein fast normales Leben an. In Nonnweiler aber schien kein Weg mehr zum einst so bl\u00fchenden Leben zur\u00fcckzuf\u00fchren.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">W\u00e4hrend Antonius Jost nun in seinem recht sachlichen Bericht ausf\u00fchrlich die Einnahme Nonnweilers durch amerikanische Truppen schildert, hat ein anderer Nonnweiler B\u00fcrger, Franz Johann, genannt Marlens Franz von dieser Zeit in einer kleinen Schrift \u201eAus schwersten Tagen\u201c von den letzten Kriegsmonaten in einer f\u00fcr ihn typischen etwas romantischen Art erz\u00e4hlt. Beide Autoren waren direkt keine Augen- und Ohrenzeugen, denn zu dieser Zeit waren beide als Soldaten an der Front.\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Franz Johann untertitelt seine Schrift deshalb auch mit den Worten. \u201eNach Augenzeugen berichtet und Selbsterlebtes.\u201c Dieses Selbsterlebte kann ich als echter Augen- und Ohrenzeuge noch erg\u00e4nzen, denn ich habe diese schlimmen Monate mit dreizehn Jahren als waschechter Nonnweiler Bub <\/span><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">selbst miterlebt.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Franz Johann, als alter Eisenbahner, der fast sein ganzes Berufsleben auf den Bahnh\u00f6fen Nonnweiler und Bierfeld verbrachte, hat seine Geschichte an der Eisenbahnbr\u00fccke in Nonnweiler festgemacht und seiner Erz\u00e4hlung den Titel \u201eAls die Br\u00fccke zerbrach\u201c gegeben. Diesen Titel habe ich auch f\u00fcr meine Schrift beibehalten. Auch Helmut Ludwig hat in seiner Dorfchronik von Nonnweiler nat\u00fcrlich diese Epoche in unserer Dorfgeschichte beschrieben. So wie ich werden viele Nonnweiler Mitb\u00fcrger sich noch an diese schlimme Zeit erinnern. Mancher mag aus seinem pers\u00f6nlichen Erleben Dinge anders in Erinnerung haben, doch ich m\u00f6chte die Autoren m\u00f6glichst wortgetreu wiedergeben. Mit meiner Schrift m\u00f6chte ich ein St\u00fcck Dorfgeschichte festhalten und ich w\u00fcrde mich freuen, wenn auch j\u00fcngere Menschen sich f\u00fcr diese schlimmen Ereignisse interessieren.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">\u00a0\u00a0<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Nonnweiler im Dezember 2003<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">\u00a0<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Hans Josef Barth<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Der erste Weihnachtstag 1944 begann mit strahlendem Sonnenschein. Es lag kein Schnee. Unser Dorf war seit dem 27. September 1944 immer wieder das Ziel von Luftangriffen amerikanischer und englischer Flugzeuge. Vor allem die Eisenbahnbr\u00fccke \u00fcber die Prims bei Nonnweiler, der Bahnhof und die Gleisanlagen, nat\u00fcrlich auch dort haltende Z\u00fcge, wurden mit Bordwaffen und Bomben von schnellen Jagdflugzeugen, Jabos genannt, getroffen. Dabei kam am 27. September die zehnj\u00e4hrige Elfriede Gl\u00e4ser ums Leben. F\u00fcr mich war das gar nicht zu begreifen. Der Pilot flog mit seinem Flugzeug so tief, dass er sehen musste, dass die Person, die in den Wiesen bei der Br\u00fccke um ihr Leben lief , ein kleines Kind war. F\u00fcr mich war das ein sinnloser Mord, auch heute noch. Elfriedes \u00e4ltere Schwester Franziska, die Elfriede entgegen eilte, wurde bei diesem Angriff am Kopf schwer verwundet. Nach vielen Operationen in einer Klinik in Bad Kreuznach sollte sie nach Hause kommen, jedoch in der Nacht zuvor wurde die Stadt bombardiert und Franziska war unter den Opfern. Diese Jagdbomber zeigten sich besonders bei sch\u00f6nem sonnigen Wetter, und ein solches Fliegerwetter herrschte auch am ersten Weihnachtstag 1944. Wegen der st\u00e4ndigen Bedrohung durch feindliche Flieger wagten wir uns nicht aufs freie Feld hinaus, immer suchten wir Pl\u00e4tze auf, wo wir uns in Sekundenschnelle verstecken konnten, denn die Flieger schossen auf alles, was sich bewegte. Pater Greif, der an Stelle unseres inhaftierten Pfarrers Ebertz unsere Pfarrei leitete, hatte schon, an Stelle des gewohnten feierlichen Fest-Hochamtes, rasch um sieben Uhr eine stille Messe gelesen, als es noch dunkel war. Ich erinnere mich noch ganz genau, gegen neun Uhr erschienen vier Jagdflugzeuge am wolkenlosen Himmel. Es lag kaum Schnee. Dieses Bild waren wir seit dem 27. September 1944 schon alle gewohnt, auch an die fast t\u00e4glichen Angriffe der Jabos mit Bordwaffen. Die schwersten Angriffe hatten diese am 3. am 5. und 23. Oktober geflogen wobei es wieder Verluste unter der Zivilbev\u00f6lkerung und an den Geb\u00e4uden schwere Sch\u00e4den gab. Die Jabos griffen einen haltenden Zug auf dem Nonnweiler Bahnhof an und schossen einen Wagen in Brand. Die leichte Flak, die als einzige noch am Bahnhof auf dem Gel\u00e4nde Hamm stationiert war, schoss zwar, traf aber nicht. Deutsche Flugzeuge hatten wir seit Sommer 1944 nicht mehr gesehen, nur einmal war ein deutsches Flugzeug mit so einem zischenden Ger\u00e4usch ganz schnell \u00fcber unser Dorf geflogen. Ein Soldat sagte mir, das sei ein neues deutsches Flugzeug, es h\u00e4tte keine Motoren wie sonst, sondern einen D\u00fcsenmotor. Darunter konnte er aber sich auch nichts Genaues vorstellen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_2109\" style=\"width: 211px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2109\" class=\"size-medium wp-image-2109\" src=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20200817_12001721-201x300.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20200817_12001721-201x300.jpg 201w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20200817_12001721.jpg 588w\" sizes=\"(max-width: 201px) 100vw, 201px\" \/><p id=\"caption-attachment-2109\" class=\"wp-caption-text\">Zwei deutsche Soldaten am Bahn\u00fcbergang &#8218;In der Seiters&#8216;<\/p><\/div>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\"><br \/>\nHier noch ein Blick zur\u00fcck: Anfang November 1944 bezogen mehrere Flakeinheiten Stellung rund um den Bahnhof. Neben den Vierlingsgesch\u00fctzen, die besonders wirksam gegen die Jabos eingesetzt werden konnten, gab es auch \u201eDrei Komma f\u00fcnf\u201c Flakgesch\u00fctze, die schon eine gr\u00f6\u00dfere H\u00f6he erreichten . Von da an sah man fast keine feindlichen Flieger mehr, vor allem, als man einige abgeschossen hatte. Der Grund f\u00fcr diesen massiven Flakschutz, der erst geheim gehalten wurde, fanden wir Lausejungen schnell heraus. An der Verladerampe des Nonnweiler Bahnhofes kamen mit dem Zug allerlei seltsame Ger\u00e4te an, die in der Dunkelheit auf Lastwagen durch unser Dorf Richtung Hermeskeil gefahren wurden. Auch Kesselwagen fuhren die Trierer Stra\u00dfe hinauf. Hinten an den Kesseln klebte so ein komisches wei\u00dfes Zeug, das aussah wie Schnee aber beim Anfassen zehn Mal k\u00e4lter war. Soldaten sagten uns, das sei fl\u00fcssige Luft, doch wir konnten uns so etwas gar nicht vorstellen. Wie konnte Luft fl\u00fcssig sein ? Leute aus Thiergarten bei Hermeskeil berichteten, bei ihnen w\u00fcrden riesige Raketen abgeschossen, die man V2 , das hei\u00dft Vergeltungswaffe 2 nenne. Diese Raketen k\u00f6nnten bis nach England fliegen. Von Nonnweiler aus konnten wir sogar die Raketen sehen, die mit einem m\u00e4chtigen Rauchschweif und lautem Brummen und Zischen erst senkrecht nach oben stiegen und dann Richtung Westen davonflogen. Jeden Tag erfolgten drei bis acht Absch\u00fcsse. Am 18.November 1944 sahen wir keine V2-Absch\u00fcsse mehr. Es hie\u00df, die Abschussbasis sei verlegt worden. Leider verlie\u00dfen nun auch die starken Truppeneinheiten und auch die Flak unsern Ort. Sofort setzten wieder die Angriffe der amerikanischen und britischen Flugzeuge ein, als habe man nur auf den Abzug der deutschen Fliegerabwehr gewartet, und immer waren der Bahnhof Nonnweiler, die Eisenbahnbr\u00fccke und die gesamte Bahnstrecke samt Tunnel das Ziel.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Am 24. Dezember war am Tunneleingang von Nonnweiler ein Zug angegriffen worden, der sich dort versteckt hatte. Den Zug traf man zwar nicht, daf\u00fcr aber die Geb\u00e4ude rundum, insbesondere das Haus meiner Gro\u00dfeltern in der Seiters und das tat mir besonders weh. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Doch nun wieder zur\u00fcck zum ersten Weihnachtstag 1944. Meine Mutter hatte gerade das Mittagessen auf den Tisch gebracht, da h\u00f6rten wir wieder Flugzeugl\u00e4rm \u00fcber uns. Es war nicht das gewohnte helle Brummen der Jabos, diesmal klang es tief wie das laute Brummen einer Hummel. Ich sah zum K\u00fcchenfenster hinaus. Der Himmel war schwarz von feindlichen Flugzeugen, ein riesiger Verband zweimotoriger Marauder-Bomber*, \u00fcber hundert St\u00fcck flog direkt \u00fcber uns. (*Martin B-26 Marauder, war ein mittelschwerer zweimotoriger Mittelstreckenbomber der US Air Force. H\u00f6chstgeschwindigkeit 462 km\/h, L\u00e4nge 18 m, Modelleinf\u00fchrung 1941.) <\/span><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Keiner im Dorf glaubte, dass die vielen Bomber wegen unserm kleinen Dorf gekommen w\u00e4ren. Alle meinten, die fl\u00f6gen nur vor\u00fcber und griffen deutsche St\u00e4dte an. Ich stand noch am Fenster, da sah ich die Bomben aus den Flugzeugen fallen. \u201eBomben,\u201c schrie ich, und so rasch wie m\u00f6glich st\u00fcrzten meine Eltern und ich in unsern Keller. Als dann die ersten Detonationen die Erde erzittern lie\u00dfen, sagte mein Vater: \u201eUnser alter gew\u00f6lbter Keller ist sicher, denn die Decke ist fast zwei Meter stark.\u201c Mich tr\u00f6stete das nicht, ich hatte schreckliche Angst. Welle auf Welle flogen die Flugzeuge an und luden richtige Bombenteppiche auf unser Dorf ab. Noch heute habe ich das eigenartige Zischen der fallenden Bomben im Ohr. Und dann wartete ich auf die Detonationen. Wir h\u00f6rten, wie die Fensterscheiben krachend zersplitterten und die Ziegel von unserm Dach auf der Stra\u00dfe zerschellten. Mein Vater sagte traurig: \u201eJetzt zerst\u00f6ren sie meinen Flei\u00df!\u201c Mehr als eine Stunde dauerte das schlimme Bombardement, dann trat Ruhe ein. Wir wagten uns vorsichtig aus dem Keller. Trotz des eben Erlebten hatte ich pl\u00f6tzlich Hunger. Unser Essen auf dem Tisch war kalt geworden, doch das machte mir nichts aus. Ein Dreizehn-j\u00e4hriger hat eben Hunger und da ist alles andere nicht so wichtig. Vor ihren H\u00e4usern versammelten sich die Dorfbewohner, viele weinten. \u00dcberall sah man Zerst\u00f6rung und Tr\u00fcmmer. Noch am Nachmittag versuchten wir unsere zerborstenen Fenster mit Pappe zu verschlie\u00dfen. \u201eMorgen schaue ich, ob ich noch irgendwo Fensterglas habe,\u201c sagte mein Vater. Die Neugier trieb mich, nach der Eisenbahnbr\u00fccke zu schauen, von der wir alle wussten, dass sie der eigentliche Grund f\u00fcr die dauernden Fliegerangriffe war. Vom Hang hinter dem arg zerst\u00f6rten Pfarrhaus schaute ich hinunter ins Tal der Prims, das einer Mondlandschaft glich. Bombentrichter an Bombentrichter reihte sich im feuchten Talgrund. Nur die Br\u00fccke, sie stand scheinbar unversehrt in Mitten der furchtbaren Zerst\u00f6rung, der auch die H\u00e4user in der Stra\u00dfe &gt;Unter der Fels&lt; zum Opfer gefallen war. Viele H\u00e4user waren einfach nicht mehr da, es gab nur Tr\u00fcmmer. Ganz aufgeregt rannte ich nach Hause und rief: \u201ePapa, Mama, die Br\u00fccke steht noch.\u201c Ich war ganz stolz, dass die Bomben nicht getroffen hatten. Mein Vater aber rief entsetzt: \u201eAch Gott, dann kommen sie morgen wieder.\u201c Er sollte leider Recht behalten. Zwar nicht gleich am andern Tag, aber am 27. Dezember 1944 erfolgte der n\u00e4chste schwere Angriff der Bomber.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Helmut Ludwig beschreibt dieses erneute Bombardement und die nachfolgenden Ereignisse so:<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">\u201eWieder luden etwa einhundertzwanzig Marauder Flugzeuge ihre Bombenteppiche \u00fcber der Br\u00fccke ab, diesmal mit Erfolg.\u201c \u201eDie Br\u00fccke zerbarst,\u201c wie Franz Johann schrieb. Drei Bogen st\u00fcrzten ein, nur der \u00fcber die Stra\u00dfe blieb stehen. Die B\u00fcrger von Nonnweiler sagten:\u201c Gott sei Dank, jetzt h\u00f6ren die st\u00e4ndigen Bombardements auf, weil die Amerikaner ihr Ziel erreicht und die Bahnstrecke, die von Trier \u00fcber Hermeskeil, Nonnweiler bis ins Saargebiet f\u00fchrt, unterbrochen ist.\u201c Doch es sollte leider anders kommen. Helmut Ludwig schreibt weiter: \u201eIn unserm Dorf sah es schlimm aus. Ganze Stra\u00dfenz\u00fcge lagen in Schutt und Asche. Viele Leute mussten zu Bekannten und Verwandten in den umliegenden D\u00f6rfern ziehen, weil sie keine Bleibe mehr hatten. Ein Teil der Bev\u00f6lkerung fand in den Westwallbunkern Unterschlupf auf engstem Raume. Nur ganz wenige alte Leute im Oberdorf wagten es auch weiter in ihren H\u00e4usern zu bleiben.\u201c<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Die Br\u00fccke war zwar zerst\u00f6rt, doch die Amerikaner hatten nicht mit der Z\u00e4higkeit der Deutschen gerechnet.<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1325 size-full\" src=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000760-2.jpg\" alt=\"\" width=\"1021\" height=\"607\" srcset=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000760-2.jpg 1021w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000760-2-300x178.jpg 300w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000760-2-768x457.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1021px) 100vw, 1021px\" \/>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <span style=\"font-size: 14px;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Die<\/span> <span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">von deutschen Eisenbahnpionieren in nur 17 Tagen erbaute Notbr\u00fccke.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">In nur siebzehn Tagen bauten deutsche Eisenbahnpioniere, unterst\u00fctzt von russischen und italienischen Kriegsgefangenen aus dicken Baumst\u00e4mmen eine Behelfsbr\u00fccke, \u00fcber die ein Zug mit m\u00e4\u00dfigem Tempo fahren konnte. Sie war sogar so stabil, dass sie folgendes Ereignis \u00fcberstand: <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Im Tunnel hatte sich ein mit Panzern der sogenannten &gt;Gespensterdivision&lt; beladener Zug vor Feindeinsicht im Tunnel versteckt, indes die Einheit mit mehreren Fahrzeugen wegen Benzinmangels im Kahlenberg auf Nachschub wartete. Aus unerkl\u00e4rlichem Grund kam pl\u00f6tzlich der Zug f\u00fchrerlos ins Rollen. Wie bekannt ist die Bahnstrecke Hermeskeil-Nonnweiler eine Gef\u00e4llstrecke. Der Zug mit den Panzern wurde schneller und schneller und raste auf die Behelfsbr\u00fccke zu. Unter der Wucht und dem Gewicht des schwer beladenen Zuges wankte und \u00e4chzte sie zwar, aber sie hielt Stand. Der Zug passierte in rasender Fahrt auch den Bahnhof ohne zu entgleisen und blieb auf dem folgenden Anstieg im Hamm bei Otzenhausen schlie\u00dflich stehen. Das war noch mal gut gegangen. Der Feindsender, den verbotener Weise doch einige Nonnweiler Mitb\u00fcrger heimlich h\u00f6rten, meldete nat\u00fcrlich triumphierend die Zerst\u00f6rung der Nonnweiler Eisenbahnbr\u00fccke, doch dann stellten Aufkl\u00e4rungsflugzeuge fest, dass die Br\u00fccke wieder aufgebaut wurde und sogleich setzten schon bei den Arbeiten die Luftangriffe erneut ein.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Am 29. Januar, am 17. Februar, am 24. und 25. Februar, sowie am 27. Februar 1945, erfolgten schwere Angriffe auf die Behelfsbr\u00fccke ohne jedoch gr\u00f6\u00dferen Schaden anzurichten. Die Notbr\u00fccke wurde nicht getroffen. Nachts rollten weiter die Z\u00fcge mit Kriegsmaterial und Soldaten an die Front. Die Bomben pfl\u00fcgten wieder und wieder die Tr\u00fcmmer unseres Dorfes um. Eine Bombe, die auf den Friedhof fiel, riss sogar eine Tote aus ihrem Grab. Etwa bis zur Dorfmitte waren die H\u00e4user entweder gar nicht mehr da, oder so schwer besch\u00e4digt, dass sie unbewohnbar waren. Was die Leute noch retten konnten, brachten sie in die H\u00e4user im Oberdorf. Vom Pfarrhaus stand nur noch der Giebel und der Hubertusdom wies schwere Sch\u00e4den auf.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Die aller schlimmsten Sch\u00e4den an den H\u00e4usern richteten Luftminen an, die feindliche Flugzeuge direkt in die Dorfmitte warfen. Vier Menschen starben, weil man wegen des tr\u00fcben Wetters nicht mit einem Angriff gerechnet hatte. Fliegerangriffe gab es in den folgenden Wochen bis zum Einmarsch der Amerikaner am 16. M\u00e4rz 1945. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Alle Bewohner von Nonnweiler hatten ihre H\u00e4user verlassen. Im Forstelbachtal und in die Hoxel im Kellerbachtal (heute Stausee) baute man sich aus Fichtenst\u00e4mmen massive Blockh\u00e4user. Zum Teil grub man sich sogar in die H\u00e4nge hinein. Diese Blockh\u00fctten zu bauen, war nicht leicht und so schlossen sich zwei oder drei Familien zusammen. In sch\u00f6nster Eintracht wohnte man zusammen, denn gemeinsame Not und Gefahr schwei\u00dft die Menschen zusammen. Einer war f\u00fcr den andern da und half wo er konnte. Es war trotz aller Kriegsschrecken ein schier paradiesischer Zustand. \u201eSo einig untereinander waren die Nonnweiler noch nie,\u201c sagen heute noch viele im Dorf. Im Schutz der Dunkelheit schlichen jeden Abend mutige M\u00e4nner und Frauen ins Dorf um in den H\u00e4usern nach dem Rechten zu sehen und das Vieh zu versorgen, das noch in den St\u00e4llen stand. Es war ja Winter und so konnte man das Vieh nicht mit in den Wald nehmen. Zudem waren ja die Futtervorr\u00e4te in den Scheunen gelagert. Wo h\u00e4tte man die im Wald hintun sollen. Deutsche Truppen sah man nur gelegentlich auf der Flucht. In den letzten Kriegsmonaten hatte Hitler den Volkssturm einberufen als letzte Reserve, um doch noch den schon offensichtlich verlorenen Krieg zu gewinnen. Ach Gott, was waren das f\u00fcr kl\u00e4gliche Soldaten, alte M\u00e4nner und kleine Buben von f\u00fcnfzehn, sechzehn Jahren in notd\u00fcrftigen Uniformen, nur mit einem alten Karabiner bewaffnet und vielfach so gut wie gar nicht ausgebildet. Wie wollte Hitler mit denen den Krieg gewinnen, wo die Amerikaner, Franzosen und Briten bereits an der Saar und in der Eifel standen. Auch aus unserm Dorf mussten viele in letzter Minute an die Front und leider kamen einige nicht mehr heim. Einige M\u00e4nner, meist schon von Kriegsbeginn Soldat, waren auf Heimat- oder Genesungsurlaub nach einer Verwundung. Sie wollten sich nicht noch in letzter Minute f\u00fcr einen sinnlosen und l\u00e4ngst verlorenen Krieg verheizen lassen. Sie versteckten sich in den W\u00e4ldern, wurden heimlich von ihren Familien mit Nahrung und Kleidung versorgt, und warteten, bis alles vorbei war. \u201eWarum wollten die Amerikaner unbedingt die Eisenbahnbr\u00fccke in Nonnweiler zerst\u00f6ren und warum wurden mitten in den Ort so viele Bomben geworfen?, fragt Franz Johann und erkl\u00e4rt es so: \u201eEs w\u00e4re leichter gewesen die Eisenbahnbr\u00fccke \u00fcber die L\u00f6ster zu zerst\u00f6ren, die war nur von Wald umgeben und lag nicht in der N\u00e4he eines Dorfes. Ich glaube, man vermutete starke deutsche Truppenverb\u00e4nde <\/span><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">in und um Nonnweiler und gerade weil im November 1944 die V2 auf dem Nonnweiler Bahnhof ausgeladen und montiert wurde und Panzer von den Z\u00fcgen rollten, gesch\u00fctzt durch massive Flugabwehrgesch\u00fctze, alles das machte unser Dorf bestimmt zu einem wichtigen Kriegsziel. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">\u00a0<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">\u00dcber die letzten Kriegsereignisse und den Einmarsch der Amerikaner in Nonnweiler schreibt Anton Jost: \u201eMit warmem Sonnenschein zieht der 16. M\u00e4rz 1945, ein Freitag, herauf. \u00dcber der Kraterlandschaft der Dorfgemarkung spannt sich ein unschuldiger blauer Himmel. Denen aber, die die Nacht in dem halbzerst\u00f6rten Dorf zugebracht hatten, ist er ein untr\u00fcgliches Warnzeichen: Fliegerwetter! Fr\u00fcher als sonst zieht man sich deshalb in die sicheren Verstecke der letzten Wochen zur\u00fcck. Am Vortag sind noch einmal Bomben gefallen und hatten die Sch\u00e4den vergr\u00f6\u00dfert. Am Abend des 15. M\u00e4rz 1945 h\u00f6rte man Ger\u00fcchte, die Amerikaner h\u00e4tten bereits Gusenburg erreicht. In den klaren Fr\u00fchlingsn\u00e4chten zuvor waren schon schwere Granaten mit lautem Zischen \u00fcber die Berge gerauscht und irgendwo hinterm Dollberg explodiert. Nachts sah man \u00fcber den Waldk\u00e4mmen im Westen den hellen Strahl eines Scheinwerfers, der den Himmel nach Flugzeugen abtastete. T\u00e4glich war der Gesch\u00fctzdonner n\u00e4her gekommen. In den Bunkern und Waldh\u00fctten ahnten wir alle das nahe Ende der Leidenszeit. Mit dieser Erwartung ging jedoch die Furcht um, die SS \u2013 Soldaten, die ab und zu, zu sehen waren w\u00fcrden uns evakuieren. Es blieb, Gott sei Dank nur ein Ger\u00fccht. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Am 16. M\u00e4rz 1945 morgens gegen neun Uhr wurde die morgendliche Stille durch starken Motorenl\u00e4rm gest\u00f6rt. Rotschnauzige Jagdbomber kreisten suchend \u00fcber dem Dorf und auch \u00fcber dem Kahlenberg. Wie \u00fcblich hatte man die Feuer in den H\u00fctten in der Morgend\u00e4mmerung schon gel\u00f6scht. Die Rauchfahnen \u00fcber den Waldh\u00fctten, h\u00e4tten uns verraten k\u00f6nnen. Die Jabos beharkten mit ihren Maschinengewehren die Stra\u00dfenkreuzungen am Nordausgang des Dorfes und schossen wahllos in die H\u00e4user. Dann sah man die Einschl\u00e4ge von Granaten im Ort. Um zehn Uhr tauchte ein Flugzeug auf mit gro\u00dfen eckigen Tragfl\u00e4chen, das langsam seine Kreise zog. Die Jagdbomber verschwanden. Aus der Richtung von Sitzerath erklang das Rattern von Maschinengewehren. Der Artilleriebeschuss konzentrierte sich auf das Gebiet zwischen Sitzerath Nonnweiler, Bierfeld. Das Beobachtungsflugzeug hatte deutsche Truppen entlang der Kostenbacher Stra\u00dfe ausgemacht. Als es gegen elf Uhr etwas leiser wurde, h\u00f6rte man das Rasseln von Panzerketten von Sitzerath her. Die Amerikaner fuhren ins L\u00f6stertal hinunter. Deutsche Soldaten nahmen die Panzer und die nachfolgenden Fahrzeuge von der Kostenbacher Stra\u00dfe her unter Beschuss. Aus den Panzerkanonen blitzte es pausenlos auf, als Antwort auf den Angriff der Deutschen. Es war der Rest einer SS-Gebirgsdivision, der sich im Wald gut getarnt verschanzt hatte. Die Deutschen hatten noch zwei Gesch\u00fctze und mehrere schwere Werfer. Auch eine deutsche Artillerie-Einheit, die am Kloppbruchweiher in Stellung gegangen war, griff in diesen Kampf im L\u00f6stertal ein. Wir sahen von der Huxel aus das M\u00fcndungsfeuer. Die Granaten flogen zischend \u00fcber unsere K\u00f6pfe. Auch amerikanische Artillerie schoss von Wadrill aus auf die deutschen Truppen. F\u00fcnf Stunden konnte der Vormarsch der Amerikaner aufgehalten werden, dann zogen sich die Deutschen durch den Spillert nach Kastel zur\u00fcck, wo sie sich am andern Tag dem Gegner erneut zu verlustreichen K\u00e4mpfen stellten. Gegen sechzehn Uhr war der Kampf im L\u00f6stertal beendet und amerikanische Truppen marschierten in Bierfeld ein. Einige deutsche Sanit\u00e4tsfahrzeuge rasten durch Nonnweiler. Sie wurden zwar beschossen, kamen aber unbeschadet und vollz\u00e4hlig bis Otzenhausen. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Wenig sp\u00e4ter h\u00f6rten wir Kampfl\u00e4rm von Hermeskeil her. Dort waren noch versprengte SS-Truppen, die die vorr\u00fcckenden amerikanischen Panzer beschossen. Auch in Bierfeld fielen wieder Sch\u00fcsse, dann brannte dort ein Haus. Eine gro\u00dfe Rauchs\u00e4ule stand vor der roten Abendsonne. Gegen achtzehn Uhr sammelten sich feindliche Panzer am Kirchenpfad zwischen Bierfeld und Nonnweiler und wenig sp\u00e4ter, schon in der D\u00e4mmerung schossen die Panzer vom Nonnweiler Hochbeh\u00e4lter her (oberhalb der Verzinkerei &gt;Karla Wagner&lt;) ins untere Forstelbachtal, wohin die SS-Soldaten mit rauchgeschw\u00e4rzten Gesichtern gefl\u00fcchtet waren. Das berichteten Dorfbewohner, die im Bunker auf dem Kallenbornh\u00fcgel Unterschlupf gefunden hatten. Sie berichteten auch, was dann geschah.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Gegen neunzehn Uhr r\u00fcckten die Amerikaner in Nonnweiler ein. Panzer kamen von Sitzerath, Bierfeld und Hermeskeil, dahinter, die Maschinenpistole im Anschlag, folgten Bodentruppen. Nach heftigem Beschuss durch Panzergranaten, wodurch ein fast unbesch\u00e4digtes Bauernhaus (Hensehaus\/Josef u. Agnes L\u00f6wen, geb. Haubert im M\u00fchlenweg) in Flammen aufging und vollst\u00e4ndig ausbrannte, standen die ersten amerikanischen Panzer am Abend dieses Tages um 19.20 Uhr in der Ortsmitte von Nonnweiler. Die amerikanischen Soldaten waren sehr nerv\u00f6s. Weil sie glaubten, in Nonnweiler hielten sich noch viele deutsche Soldaten auf und es k\u00e4me zum H\u00e4userkampf, so schossen sie auf alles was sich bewegte. Mit Leuchtspur-Geschossen beharkten sie fast jedes Haus in kurzen Feuerst\u00f6\u00dfen. An Munition wurde nicht gespart. Sogar durch das Dach und den Turm der Kirche schossen sie, obwohl keinerlei Gegenwehr der Deutschen erfolgte. Ein wilder Geschosshagel peitschte in jede Nebenstra\u00dfe hinein. Das Haus der Familie L\u00f6wen brannte. Amerikanische Soldaten befreiten das Vieh aus dem brennenden Stall. Nach einer Stunde war das ganze Dorf besetzt. Die Panzer gingen am Kahlenberg, auf dem Hammerberg und am Bahnhof in Stellung. Die Soldaten suchten ihr Nachtquartier in den noch intakten H\u00e4usern. Gegen Morgen fallen Sch\u00fcsse am Hammerberg. Ein Deutscher Offizier geriet mit seinem Sp\u00e4htrupp in Gefangenschaft. Wir h\u00e4tten in den Waldh\u00fctten gar zu gerne gewusst, wie es jetzt im Dorf aussah. Drei mutige M\u00e4nner machten sich auf den Weg, kamen aber nicht weit, denn das untere Forstelbachtal und in die Urwiese wurden noch beschossen, bis ein amerikanischer Panzersp\u00e4hwagen Signal gab zum Aufh\u00f6ren. Unsere drei Sp\u00e4her erreichten den Kallenborn-Bunker. Von dort sah man ins Dorf.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">\u00dcberall wimmelte es von amerikanischen Soldaten. Doppelposten standen alle hundert Meter. Niemand durfte ins Dorf. F\u00fcr uns alle begann eine bange Nacht. In die T\u00e4ler wagten sich die Amerikaner nicht. Der n\u00e4chste Morgen war nicht so klar wie der Vortag. Die Sonne blieb hinter einer milchigen Dunstschicht verborgen. Wieder wagten es einige mutige M\u00e4nner ins Dorf zu gehen. An einem Stock trugen sie eine wei\u00dfe Fahne. Sie wurden von den Posten sofort angehalten und nach Waffen untersucht. Dann gestattete man ihnen zwar ins Dorf zu gehen, nur die H\u00e4user durften sie nicht betreten. Die M\u00e4nner sahen \u00fcberall Matratzen und Federbetten herumliegen, die die Soldaten als <\/span><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Nachtlager benutzt hatten. Ein amerikanischer Offizier der recht gut deutsch sprach, fragte unsere M\u00e4nner aus, vor allem, wo die Dorfbev\u00f6lkerung geblieben sei und warum man sie nicht wie in den andern D\u00f6rfern bei ihrem Einmarsch mit wei\u00dfen Fahnen begr\u00fc\u00dft h\u00e4tte, wo sie doch als Befreier gekommen seien. Unsere M\u00e4nner erkl\u00e4rten, dass die SS die Leute vertrieben h\u00e4tte und man in die W\u00e4lder habe fl\u00fcchten m\u00fcssen. Das bes\u00e4nftigte den Amerikaner etwas und als unsere Leute schworen, dass keine deutschen Soldaten mehr in den W\u00e4ldern gesehen worden seien, gestattete der Offizier der Dorfbev\u00f6lkerung f\u00fcr eine Stunde das Dorf und die H\u00e4user zu betreten. Mit dieser Nachricht kamen unsere Kundschafter in den Waldh\u00fctten an. Auch in den Bunkern sagte man Bescheid und alles was Beine hatte, rannte ins Dorf. Es war still, kein Kriegsl\u00e4rm war zu h\u00f6ren. Jeder wollte in seinem Haus nach dem Rechten sehen und man hatte Angst vor den amerikanischen Soldaten, die so ganz anders aussahen als unsere Soldaten und deren Sprache man nicht verstand. Wenn die amerikanischen Soldaten unsere M\u00e4dchen und jungen Frauen sahen, dann johlten und pfiffen sie und machten so ihre Bemerkungen, wie das in allen Armeen \u00fcblich ist. Wenn die M\u00e4dchen und jungen Frauen auch die Zurufe nicht verstanden, die Gesten der Soldaten waren \u00fcberdeutlich. Besonders die farbigen Soldaten taten sich dabei am meisten hervor und das erschreckte die M\u00e4dchen und Frauen so sehr, dass sie sich in panischer Eile \u00fcberall versteckten. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Meine Nachbarin, Frau Maria Reinert erz\u00e4hlte mir, sie habe sich im ru\u00dfigen stinkenden R\u00e4ucherh\u00e4uschen versteckt, wo sonst der Schinken und die W\u00fcrste hingen. Nur einige Dorfbuben, so wie Helmut Ludwig, ich und noch andere, die in Hermeskeil das Gymnasium besucht und dort Englischunterricht hatten, wagten mit den Soldaten zu sprechen, was denen ganz offensichtlich gut gefiel, denn sie gaben uns Zigaretten, Schokolade und Kaugummi, den wir nicht kannten. Irgendwie schauten sie auch nicht mehr so grimmig und winkten uns sogar, als wir nach einer Stunde wieder in unsere H\u00fctten und in die Bunker zur\u00fcck mussten. Es war kurz nach zehn Uhr, wir waren noch auf dem R\u00fcckweg da begannen amerikanische Gesch\u00fctze \u00fcber unsere K\u00f6pfe hinweg die deutschen Stellungen bei Otzenhausen und Schwarzenbach zu beschie\u00dfen. Ein heilloses Durcheinander entstand unter unserer Dorfbev\u00f6lkerung. Die Frauen und Kinder schrien vor Angst. Die Amerikaner hatten ein Einsehen und legten eine Feuerpause ein, bis wir den sch\u00fctzenden Wald erreicht hatten. Das war eine noble Geste, fanden wir alle. Die amerikanischen Panzer stie\u00dfen nach Otzenhausen vor, zwei wurden getroffen und brannten. Ein deutsches Sturmgesch\u00fctz hatte sie von Mariah\u00fctte her gesehen und getroffen. Die Amerikaner r\u00fcckten rasch weiter vor, auch die Infanterie, die in Nonnweiler lagerte marschierte Richtung Osten ab. Der Kampfl\u00e4rm verstummte zwar, aber den ganzen Tag \u00fcber fuhren amerikanische Panzer und Lastwagenkolonnen dr\u00f6hnend die Trierer Stra\u00dfe hinunter und verschwanden am Hammerberg. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Im Dorf waren immer noch amerikanische Posten stationiert. Am Sp\u00e4tnachmittag durften wir wieder in unsere H\u00e4user. Vielfach war das Vieh ja noch in den St\u00e4llen und musste versorgt und die K\u00fche mussten gemolken werden. Bei anbrechender Dunkelheit mussten wir wieder zur\u00fcck in unsere Waldh\u00fctten und Bunkerunterk\u00fcnfte. Wer aber bleiben wollte, musste die Nacht im Saal der Wirtschaft Meyer (heute Volksbank) und im Saal der Wirtschaft Wilhelm Lauer (heute Kino) verbringen. Manche wurden auch in noch einigerma\u00dfen intakten H\u00e4usern getrieben. Meine Familie verbrachte die Nacht im Saal des Gasthauses Lauer. Es war eine schlimme Nacht, erinnere ich mich noch heute. Es war eisig kalt. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Fenster waren zerbrochen, es zog an allen Ecken und Enden und wir hatten nichts, womit wir uns h\u00e4tten zudecken k\u00f6nnen. Keiner konnte ein Auge zutun und ich bereute schon, dass ich nicht mit in unsere warme H\u00fctte in der Hoxel gegangen war. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Am andern Tag, dem 18. M\u00e4rz 1945 gaben die Amerikaner bekannt, die Dorfbewohner d\u00fcrften in ihre H\u00e4user zur\u00fcckkehren und dort bleiben. Alle amerikanischen Kampftruppen waren aus Nonnweiler verschwunden, nur ein Posten Milit\u00e4rpolizei patrouillierte durch die Stra\u00dfen. Der Krieg war endg\u00fcltig vorbei und wir atmeten auf. In Eile verlie\u00dfen wir unsere Notquartiere in den Blockh\u00fctten und Bunkern und brachten unsere paar Habseligkeiten heim in unsere zerst\u00f6rten H\u00e4user. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Auch in dieser Nacht fror ich in unserm kalten Haus, obwohl ich mich in alle m\u00f6glichen Decken h\u00fcllte. Doch in dieser Nacht erlebten wir im Dorf als Zeichen der Hoffnung die Geburt eines Kindes (Waldrud Frei). Anderntags konnten wir dann endlich einen Mitb\u00fcrger, Herrn Konrad begraben, der schon drei Tage zuvor im Bunker am Kallenborn gestorben war.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Anton Jost schlie\u00dft seinen Bericht \u00fcber die letzten Kriegstage mit den Worten: \u201eEiner l\u00e4ngst \u00fcberstandenen schweren Krankheit gleich, muten uns heute diese Wochen und Monate an, die wir am Ende des zweiten Weltkrieges durchlebt und durchlitten haben. Z\u00e4her Flei\u00df und gro\u00dfer Mut unserer Dorfbewohner fanden schneller als man zu hoffen wagte aus Zerst\u00f6rung und Niedergang den Weg zu neuer Bl\u00fcte ihres Ortes.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 13pt;\">Nonnweiler, am 18.12.2006<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\"><b>Chronologie der Kampfhandlungen in unserem Dorf:<\/b><\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">29.01.1944:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">Absturz eines viermotorigen amerikanischen Bombers im Distrikt \u201eVor dem Schachen Wald&#8220;. Die Besatzung war mit Fallschirmen abgesprungen und geriet, teilweise verwundet, in Gefangenschaft.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">Ein amerikanischer Soldat war bei der Landung seines Fallschirmes tot.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">27.09.1944:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">Halbst\u00fcndiger Angriff durch Jagdbomber auf die Eisenbahnbr\u00fccke \u00fcber die Prims.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">Verluste: Zivilbev\u00f6lkerung 1 Tote, 1 Verletzte. Sachschaden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">03.10.1944:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">Jagdbomberangriff auf den Bahnhof Nonnweiler. Sachschaden an den Eisenbahnanlagen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">05.10.1944:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">Jagdbomberangriff auf den Bahnhof Nonnweiler und die Eisenbahnanlagen einschl. Lokomotiven. Sachschaden an Bahn- und zivilem Eigentum.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">23.10.1944:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">Schwerer Jagdbomberangriff auf die Eisenbahnbr\u00fccke \u00fcber die Prims. Erheblicher Sachschaden an den Eisenbahnanlagen und im Ort.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">24.12.1944, Heiligabend:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">Schwerer Jagdbomberangriff auf den Tunnel zwischen Nonnweiler und Bierfeld. Erheblicher Sachschaden, meistens im Ort.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">25.12.1944, 1.Weihnachtstag:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">Schwerer Bombenangriff auf die Eisenbahnbr\u00fccke \u00fcber die Prims. Verluste: Zivilpersonen 1 Toter, <\/span><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">1 Schwerverletzter. Erheblicher Sachschaden an den Eisenbahnanlagen und im Ort. Die Br\u00fccke wurde erheblich besch\u00e4digt, aber nicht zerst\u00f6rt<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">27.12.1944:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">Schwerer Bombenangriff auf die Eisenbahnbr\u00fccke \u00fcber die Prims und den Tunnel zwischen Nonnweiler und Bierfeld. Verluste: Zivilpersonen 4 Tote, italienische Kriegsgefangene 1 Toter, 1 Verletzter. Schwerer Sachschaden an den Bahnanlagen und im Ort.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">29.01.1945:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">Zweimaliger schwerer Angriff durch Bombenflugzeuge auf die behelfsm\u00e4\u00dfig wiederhergestellte Eisenbahnbr\u00fccke \u00fcber die Prims. Die Notbr\u00fccke wurde nicht getroffen und nicht besch\u00e4digt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">Verluste: Zivilbev\u00f6lkerung 3 Tote.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">24.02.1945:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">Schwerer Jagdbomberangriff auf den Bahnhof und die Bahnhofsanlagen. Schwerer Sachschaden an den Eisenbahnanlagen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">25.02.1945:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">Viermaliger Jagdbomberangriff auf die Bahnanlagen und den Kahlenberg bei Nonnweiler, in dem sich deutsche Wehrmachtsfahrzeuge befanden. Schwerer Sachschaden an den Eisenbahnanlagen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">27.02.1945:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">Schwerer Bomberangriff mit Minen und Splitterbomben auf den Ort. Verluste: Zivilbev\u00f6lkerung 4 Tote. Schwerste Sachsch\u00e4den im Ort.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">10.03.1945:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">Schwerer Bomberangriff auf die Eisenbahnnotbr\u00fccke \u00fcber die Prims. Die Br\u00fccke wurde nicht getroffen. Schwerer Sachschaden im Ort.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">15.03.1945: <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">Jagdbomberangriff auf den Ort. Sachschaden im Ort.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">16.03.1945:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">Anha1tendes Artilleriefeuer auf den Nordwestrand des Ortes und die Stra\u00dfengabelung \u00f6stlich des Ortes. R\u00fcckzug der deutschen Truppen aus dem Ort. Ab 19.30 Uhr, bei Einbruch der Dunkelheit, Einmarsch der amerikanischen Truppen unter Panzer- und Infanteriefeuer. Ein Wohnhaus mit Wirtschaftsgeb\u00e4ude wurde dabei in Brand geschossen und total zerst\u00f6rt. W\u00e4hrend der Nacht deutsches Artilleriest\u00f6rungsfeuer. Keine Verluste.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: comic sans ms, sans-serif; font-size: 20px;\"><b>Jeder Krieg ist eine Niederlage des menschlichen Geistes<\/b>.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Henry Miller, amerikanischer Schriftsteller<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 * 26.12.1891 New York (USA) &#8211; \u2020 07.06.1980<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Eindr\u00fccke der Zerst\u00f6rungen in Nonnweiler durch die Bombardierungen der Alliierten<\/span><\/h5>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1442 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000762-3-1.jpg\" alt=\"\" width=\"615\" height=\"579\" srcset=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000762-3-1.jpg 615w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000762-3-1-300x282.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 615px) 100vw, 615px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1443 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000763-2-1.jpg\" alt=\"\" width=\"612\" height=\"997\" srcset=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000763-2-1.jpg 612w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000763-2-1-184x300.jpg 184w\" sizes=\"(max-width: 612px) 100vw, 612px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1440 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000761-2-1.jpg\" alt=\"\" width=\"608\" 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\/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1434 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000410-2.jpg\" alt=\"\" width=\"1023\" height=\"623\" srcset=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000410-2.jpg 1023w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000410-2-300x183.jpg 300w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000410-2-768x468.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1023px) 100vw, 1023px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1433 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000348-2.jpg\" alt=\"\" width=\"1248\" height=\"718\" srcset=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000348-2.jpg 1248w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/CCI_000348-2-300x173.jpg 300w, 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src=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/NS-28.png\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1125\" srcset=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/NS-28.png 2000w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/NS-28-300x169.png 300w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/NS-28-1024x576.png 1024w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/NS-28-768x432.png 768w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/NS-28-1536x864.png 1536w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/> <img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2456\" src=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/NS-29.png\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1125\" srcset=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/NS-29.png 2000w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/NS-29-300x169.png 300w, 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\/><\/p>\n<a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/gefallene-vermisste-in-weltkriegen\" class=\"su-button su-button-style-default\" style=\"color:#FFFFFF;background-color:#ffc13b;border-color:#cc9b30;border-radius:8px\" target=\"_self\"><span style=\"color:#FFFFFF;padding:0px 22px;font-size:17px;line-height:34px;border-color:#ffd476;border-radius:8px;text-shadow:none\"> Weiter<\/span><\/a>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table style=\"width: 90.66965320151387%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 26.799007444168733%;\">&nbsp;<\/p>\n<ul id=\"menu-mega-main\" class=\"menu\"><li id=\"menu-item-1679\" class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-has-children menu-item-1679\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wappen\">\u00dcber Nonnweiler<\/a>\n<ul class=\"sub-menu\">\n\t<li id=\"menu-item-996\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-996\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wappen\">Das Wappen<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1008\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1008\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/entstehung\">Entstehungsgeschichte<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1250\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1250\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/gemeindegeschichte\">Geschichte des Ortes<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1267\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1267\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/mittelalterliche-besitzverhaeltnisse\">Mittelalterliche Besitzverh\u00e4ltnisse<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1266\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-has-children menu-item-1266\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/stockbauern-und-stockgueter\">Stockbauern &#038; Stockg\u00fcter<\/a>\n\t<ul class=\"sub-menu\">\n\t\t<li id=\"menu-item-2068\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2068\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/landwirtschaft-ackerbau\">Landwirtschaft &#038; Ackerbau<\/a><\/li>\n\t\t<li id=\"menu-item-2069\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2069\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/bauernstand\">Bauernstand<\/a><\/li>\n\t\t<li id=\"menu-item-2165\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2165\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/muehlen-in-nonnweiler\">M\u00fchlengeschichte<\/a><\/li>\n\t<\/ul>\n<\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1540\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-has-children menu-item-1540\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/hauszeichen\">Hauszeichen<\/a>\n\t<ul class=\"sub-menu\">\n\t\t<li id=\"menu-item-1265\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1265\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/alt-nonnweiler\">Wer wohnte wo?<\/a><\/li>\n\t<\/ul>\n<\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1027\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-has-children menu-item-1027\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/kriegsgeschichte\">NS Zeit 1933-1945<\/a>\n\t<ul class=\"sub-menu\">\n\t\t<li id=\"menu-item-2469\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2469\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/gefallene-vermisste-in-weltkriegen\">Gefallene &#038; Vermisste beider Weltkriege<\/a><\/li>\n\t\t<li id=\"menu-item-1413\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1413\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/otto-berg-erinnerungen-1929-1945\">Otto Berg \u2013 Erinnerungen 1929-1945<\/a><\/li>\n\t<\/ul>\n<\/li>\n\t<li id=\"menu-item-4069\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-has-children menu-item-4069\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/die-franzosen\">Einmarsch der Amerikaner &#038; Die Franzosen als Besatzungsmacht<\/a>\n\t<ul class=\"sub-menu\">\n\t\t<li id=\"menu-item-4079\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-4079\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wiedervereinigung\">Wiedervereinigung mit Deutschland<\/a><\/li>\n\t<\/ul>\n<\/li>\n\t<li id=\"menu-item-2043\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-has-children menu-item-2043\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/schule\">Kindergarten &#038; Schule<\/a>\n\t<ul class=\"sub-menu\">\n\t\t<li id=\"menu-item-2494\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2494\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/fotos-kindergarten\">Spass im Kindergarten<\/a><\/li>\n\t\t<li id=\"menu-item-2042\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2042\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/klassenfotos\">Klassenfotos<\/a><\/li>\n\t<\/ul>\n<\/li>\n\t<li id=\"menu-item-2650\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2650\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/lichterkette\">Lichterkette f\u00fcr den Frieden<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1015\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1015\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/geographie\">Geographie &#038; Geologie<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li id=\"menu-item-1680\" class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-has-children menu-item-1680\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/article\">Ortsansichten<\/a>\n<ul class=\"sub-menu\">\n\t<li id=\"menu-item-631\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-631\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/article\">Alt Nonnwella auf Postkarten<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-744\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-744\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/50er\">50er<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-743\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-743\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/60er\">60er<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-742\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-742\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/70er\">70er bis heute<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1095\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1095\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/vom-urlaubs-zum-kurort\">Erste Schritte zum Fremdenverkehrsort<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1815\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1815\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/kurhaeuser\">Kurh\u00e4user<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li id=\"menu-item-1681\" class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-has-children menu-item-1681\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/geschichte\">Kirchliches<\/a>\n<ul class=\"sub-menu\">\n\t<li id=\"menu-item-585\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-585\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/geschichte\">Geschichte<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-629\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-629\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/innenansicht\">Innenansicht<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-584\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-584\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/brand-und-wiederaufbau\">Brand &#038; Wiederaufbau<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-583\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-583\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/fronleichnamsfest\">Fronleichnamsfest<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-581\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-581\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/primizen\">Primizen<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-801\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-801\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/100-jahrfeier\">Feierlichkeiten<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1033\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1033\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/pastoere-in-nonnweiler\">Past\u00f6re in Nonnweiler<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-582\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-582\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/in-schweren-jahren\">In schweren Jahren<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-3269\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-3269\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/messdiener\">Me\u00dfdiener<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-2649\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2649\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/klepperkinder\">Klepperkinder<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li id=\"menu-item-1682\" class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-has-children menu-item-1682\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/ortsverein\">Vereine &#038; Gewerbe<\/a>\n<ul class=\"sub-menu\">\n\t<li id=\"menu-item-2217\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-has-children menu-item-2217\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/ortsverein\">Ortsvereine<\/a>\n\t<ul class=\"sub-menu\">\n\t\t<li id=\"menu-item-2996\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2996\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/ortsverein\">kath. Frauengemeinschaft<\/a><\/li>\n\t\t<li id=\"menu-item-2994\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2994\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/kolping-kapelle\">Kolping-Kapelle<\/a><\/li>\n\t\t<li id=\"menu-item-2861\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2861\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/hochwaelder-tennisclub-htc\">Hochw\u00e4lder Tennisclub HTC<\/a><\/li>\n\t<\/ul>\n<\/li>\n\t<li id=\"menu-item-2571\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2571\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/jaegerheim-beim-hedi\">J\u00e4gerheim (beim Hedi)<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-2651\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-2651\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/central-filmtheater\">Central-Filmtheater<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li id=\"menu-item-1683\" class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-has-children menu-item-1683\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/schinderhannes\">Erz\u00e4hlungen<\/a>\n<ul class=\"sub-menu\">\n\t<li id=\"menu-item-1040\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1040\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/schinderhannes\">Schinderhannes<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1042\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1042\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/die-stockbauern-und-die-einspaennigen\">Die Stockbauern und die Einsp\u00e4nnigen<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1041\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1041\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/fritze-michel\">Fritze Michel<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1365\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1365\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/vetter-fritz\">Vetter Fritz<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1414\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1414\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/fam-honecker\">Saarl\u00e4ndische Begegnung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li id=\"menu-item-1684\" class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-has-children menu-item-1684\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/medien\">Ausser der Reihe<\/a>\n<ul class=\"sub-menu\">\n\t<li id=\"menu-item-1025\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1025\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/medien\">Medien<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-4153\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-4153\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/drohnenaufnahmen\">Drohnenaufnahmen<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1523\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1523\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/seifenkistenrennen\">Seifenkistenrennen<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-3574\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-3574\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/archiv-bilder-des-monats\">Archiv \u2013 Bilder des Monats<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-1920\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-1920\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wegweiser-mit-geschichte\">Wegweiser mit Geschichte<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-3623\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-3623\"><a href=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wer-weiss-es\">Wer wei\u00df es?<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul><\/td>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 72.20843672456576%;\">&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-2874 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/CCI_001489-2.jpg\" alt=\"\" width=\"580\" height=\"405\" srcset=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/CCI_001489-2.jpg 580w, https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/CCI_001489-2-300x209.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2877 aligncenter\" src=\"https:\/\/nonnwella.de\/phtf\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/csm_Heimat_ist_Hunsrueck_Logo_c1c9a14c31.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"286\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nationalsozialistische Zeit 1933 bis 1945 Der II. Weltkrieg \u201eAls die Br\u00fccke zerbrach\u201c \u00a0 Eine Erz\u00e4hlung aus den schlimmsten Tagen unseres Heimatdorfes Nonnweiler Von: Hans Josef Barth Vorwort \u00a0 Die letzten Monate des zweiten Weltkrieges brachten \u00fcber unser Dorf viel Leid und Sorgen. 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